Rainer Sülflow

Fotografie

Fotoausstellung Zwischenstille

bildfläche GALERIE

Ausstellungsankündigung :

Einführung: Dr. Andreas Hochholzer

Rainer Sülflow zeigt vom 18. März bis 7. Mai 2016 in der Galerie Bildfläche in Eichstätt seine vielbeachtete Ausstellung „Zwischenstille - Ein Schlachtfeldbesuch"

 

80 bis 90 Millionen Tote sagen Schätzungen. Die Tragödie der beiden Weltkriege zwischen 1914 und 1945 ist weder vollständig zu erfassen noch zu verstehen. Die Ausstellung Zwischenstille des Fotografen Rainer Sülflow zeigt, wie es heute auf den ehemaligen Schlachtfeldern in der Mitte Europas aussieht: Grüne Wiesen, sonnige Strände, schattige Wälder. Friedliche Landschaften zwischen Eismeer und Balkan, von der Normandie bis an die Oder.

 

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Besuchen Sie die Ausstellung :

 

bildfläche Galerie

08. Mai 2015 bis 21. Juni 2015

 

Bahnhofplatz 20

85072 Eichstätt

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch   14.00 bis 18.00 Uhr

Freitag      14.00 bis 18.00 Uhr

Samstag   10.00 bis 13.00 Uhr

und nach Vereinbarung:

0151-25350296.

 

 

 

zurückliegende Ausstellungen

„Vor diesen Bildern scheint Demut angebracht.“

Fotoausstellung Zwischenstille

NORD/LB art gallery - 08. Mai 2015 bis 21. Juni 2015)

„Was wir sehen: Wunderschöne, elegische Landschaften, noch immer beschädigte Häuser, auf den ersten Blick rätselhafte Details – aber doch Frieden. Was wir lesen: Texte auf farbigen Gründen, Briefe, Aufzeichnungen, Erinnerungen von Zeitzeugen.  Darüber, wie furchtbar Krieg ist. Wie furchtbar das Denken in den Strukturen des Krieges ist. Texte und Bilder sprechen auf intensive Weise das menschliche Mitgefühl an.“

„Hannah Arendt spricht von der sozialen Normierung und dem Despotismus der Mehrheit – das Wichtigste, was es zu hüten gilt, ist das Funktionieren einer Demokratie, in der auch und vor allem die Interessen der Minderheit berücksichtigt werden. Rainer Sülflow hat eine Arbeit geschaffen, die helfen kann, dieses zu kommunizieren. In ihren schönsten Momenten erinnert sie - etwa - an die Musik von Bach, die einfach nur Musik und schön ist, zugleich aber an Schrecken und Leiden zu Bachs Zeit, an den 30jährigen Krieg und die Pest erinnert.“

„Mein Vater lehrte mich, als Ergebnis seiner eigenen Kriegserfahrungen, Demut. Das philosophische Wörterbuch definiert sie als Tugend, die aus dem Bewusstsein unendlichen Zurückbleibens hinter der erstrebten Vollkommenheit hervorgehen kann. Vor diesen Bildern scheint Demut angebracht.“